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Aula des Bertolt-Brecht- Gymnasiums, Lortzingstr. 1
Sonntag 08.04.2018, 17.00 Uhr Gemeindezenttrum der Jüdische Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Öffne ein Tor in den Kibbuz. Einhundert Jahre Kibbuzleben Ausstellungseröffnung Etwa  120.000 Menschen in Israelleben in mehr als 270 kooperativen Gemeinschaften und den vier städtischen Kibbuzim. Zusätzlich  gibt es dutzende umherziehender kooperativer Gemeinschaften junger Menschen, die ihr Leben der Bildung gewidmet haben. Gegenwärtig  produzieren die Kibbuzim ungefähr 40 Prozent der israelischen  landwirtschaftlichen Erträge und ca. 8 Prozent  der industriellen Erzeug- nisse. Martin Buber  sagte einmal, dass die drei grund- liegenden Ideale der Französischen Revolution -  Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit-  sich später  teilten: Die Freiheit bewegte sich in den Westen  und vernachlässigte die Gleichheit; die Gleichheit ging nach Osten und verlor die Freiheit aus den Augen und beide vergaßen Brüderlichkeit  und menschliche Nähe. Bis zum heutigen Tag hat der Kibbuz die Frage gestellt, ob die Brüderlichkeit  der Gleichheit freier Männer und Frauen unterschiedlicher Charaktere den Weg ebnen kann, und er stellt  diese Frage auch weiterhin. Eine Ausstellung der Botschaft des Staates Israel.Die Ausstellung wird bis 29.04.2018 gezeigt. ________________________________________________________________________ Sonntag 15.04.2018, 19.00 Uhr Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 Eintritt: 6,00 €, ermäßigt: 4,00 € Der Alte Jüdische Friedhof - Geschichte und Besonderheiten Einem Kriminalstück gleicht die Geschichte des Alten Jüdischen Friedhofes in Dresden. Es ist der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen. Unter einem dichten Baumdach versteckt er sich mit seinen alten Steinen und Geschichten in der Äußeren Neustadt. Zahlreiche zu Unrecht vergessene Persönlichkeiten fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Gehen Sie mit uns auf eine spannende Spurensuche. Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung. ________________________________________________________________________ Donnerstag 19.04.2018, 19.00 Uhr Gemeindezentrum der Jüdischen Gemeinde zu Dresden, Hasenberg 1 Eintritt: 3,00 €, ermäßigt: 2,00 € Die Anfänge der Kibbuzzim-Bewegung Vortrag mit Diskussion Im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es – bedingt durch den immer stärker um sich greifenden Antisemitismus in Europa – eine verstärkte jüdische Migration nach Palästina, wo diverse Kollektive entstan- den, aus denen später die Kibbuzim-Be- wegung hervorging. In jenen frühen Kibbuzim kam es zu einer Vermengung      Foto: degania.org.il religiöser, zionistischer und (früh-)sozialistischer Ansätze, die sich z.T. bis heute gehalten haben. Der Politikwissenschaftler Dr. Maurice Schuhmann beleuchtet die Anfänge jener Bewegung. ________________________________________________________________________ Sonntag 22.04.2018, 14.00 Uhr Münchner Platz, Haltestelle Victor Klemperer - Ankunft in Dresden: Professur als Chance und Grenze An Victor Klemperer erinnern heute in Dresden noch der Name einer Straße, der Name eines TU-Hörsaals und auch der Name der Volkshoch- schule. 1945 kehrte der Romanist in diese Stadt zurück, in die er 1920 als Professor gekommen war. Die Stadtrundgänge entsprechen den drei wichtigen Lebensphasen von Victor Klemperer:   1. Ankunft in Dresden als Professor der TH 2. Dölzschen als neuer Mittelpunkt 3. Überleben im Nationalsozialismus Nicht immer lassen sich die einzelnen Phasen räumlich trennen. Nachgegangen werden dabei den teils verschwundenen und teils erhaltenen Orten, an denen Victor Klemperer lebte und arbeitete. Vorgestellt werden sowohl interessante Auszüge aus seinen Tagebüchern als auch die historischen Hintergründe der besuchten Orte. Anmeldung über die Volkshochschule Dresden unter: 0351-2544021 ________________________________________________________________________ Donnerstag 26.04.2018, 16.00 Uhr HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 Workshop im Rahmen des Projektes “Schlussstrich, Weltbank, Israel - Methoden für die Auseinandersetzung mit modernen Formen desAntisemitismus” Im Workshop werden Ihnen neben Hintergrund- informationen auch unterschiedliche methodische Ansätze im Bereich der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt und gemeinsam diskutiert. Im kollegialen Austausch soll über die vor- gestellten thematischen Zugänge gemeinsam nachgedacht und diese didaktisch weiter- entwickelt werden. Gleichzeitig bietet der Workshop eine gute Gelegenheit sich gegenseitig zu unterstützen und zu vernetzen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch! ________________________________________________________________________