Herbstschule mit Film & Gespräch, Werkstattbericht, Vortrag und Gedenkstättenbesuch zu Antisemitismus, Ableismus und Rassismus gegen Sinti* und Roma* In der Gegenwart werden Menschen ihres Menschseins beraubt: Arbeitsrechte, Aufenthaltsrechte, Daseinsfürsorge, Gesundheitsversorgung und Unschuldsvermutung werden geschliffen. Nicht das Sein, sondern die Arbeitsfähigkeit bestimmt die Berechtigung – „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.“ Wir diskutieren Traditionslinien von Antisemitismus, Ableismus, Sozialchauvinismus und Antiziganismus. Sozialkürzungen treffen systematisch die Schwächsten und verschärfen Diskriminierung. Die zentrale Frage lautet: Wer gilt als „würdig“ und wer nicht? Die Herbstschule bietet Raum für kritische Analyse, Reflexion und Austausch, um regressiven und populistischen Vereinfachungen entgegenzuwirken und Organisierung zu ermöglichen. Programm und Anmeldung