18.07.2010

 Sonntag, 14.00 Uhr,  Eintritt: 4,00 €, ermäßigt: 2,50 €
 Treff: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12


Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und Besonderheiten

1751 angelegt und 1869 offiziell geschlossen, liegt er wie ein verwunschener stiller Platz inmitten der Äußeren Neustadt. Beth Olam, das ewige Haus, so lautet eine der Bezeichnungen für einen jüdischen Friedhof. Haben sie die Zeiten tatsächlich überdauert, wie der “alte Judenfriedhof” an der Pulsnitzer Straße, so sind sie meist einzigartige kulturhistorische Zeugnisse jüdischen Lebens in der Stadt.
(gemeinsam mit art.Hour - männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung)
 


 

  24.07.2010

 Samstag, 21.00 Uhr,  Eintritt: 8,00 €, ermäßigt: 6,00 €
 Ort: Synagoge Görlitz,
Otto-Müller-Straße, 02826 Görlitz


Seit Neustem gibt es eine Kooperation zwischen HATiKVA e.V. und dem Förderkreis Görlitzer Synagoge e.V. - wir freuen uns daher sehr, Sie auf folgende Veranstaltung des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. hinweisen zu können:

Mehr als Klezmer in der Synagoge - "Dan Kahn and The Painted Bird"

Mit „The Painted Bird“ kommt eine außergewöhnliche Formation nach Görlitz. Eine fulminante Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Cabaret und Punk Folk ist am 24. Juli in der Görlitzer Synagoge
zu erleben, wenn der amerikanische Sänger und Musiker Daniel Kahn mit seiner Band „The Painted Bird“ auftritt. Der Förderkreis Görlitzer Synagoge als Veranstalter will damit besonders jüngeres Publikum ansprechen und für den einzigartigen Kuppelbau interessieren. Die außergewöhnliche Formation macht auf ihrem Weg zum Europäischen Folk und Klezmer Festival Station in der Neißestadt. Einen Tag später gibt die Gruppe ein Konzert in der kürzlich wieder eröffneten Synagoge zum Weißen Storch in Wroclaw (Breslau).

Daniel Kahn singt englische, deutsche und jiddische Lieder, traurig, fröhlich, böse, humorvoll, tragisch, theatralisch, poetisch. Dazu spielt er Akkordeon, Gitarre, Klavier, Mundharmonika und eine sympathische Ukulele, die hauptsächlich aus einer alten Zigarrenschachtel besteht. Der aus Detroit stammende Musiker lebt seit Jahren in Berlin und ist aus der jüdischen Kulturszene dort nicht mehr wegzudenken. Im Herbst 2005 gründete er mit „The Painted Bird“ eine eigene Band, die ihren Stil selbst als "Verfremdungsklezmer“ bezeichnet.

Das Repertoire der Gruppe ist eine musikalische Symbiose von Einflüssen aus Osteuropa und dem Berlin der 20er Jahre mit den großen Traditionen des politischen Songs und den Erzählstrukturen des Volksliedes, wie sie Bert Brecht und Kurt Weill prägten. 2009 brachte die Band ihr zweites Album "Partisans & Parasites" heraus. Eingespielt auf drei Kontinenten, wirkten daran renommierte Musiker aus der Szene mit.

Eintritt 8/6 Euro (ermäßigt für Schüler, Studenten, Auszubildende, Mitglieder des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V.)