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05.06.2010
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Sonnabend,
22.45 Uhr- 1.00 Uhr,
Ort: Neue Synagoge Dresden, Hasenberg 1 |
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"Lange Nacht der Kirchen"
Die Neue Synagoge in Dresden ist im Rahmen der „Langen Nacht der
Kirchen“ von 22.45 bis 01.00 Uhr für Besucher geöffnet.
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07.06.2010
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Montag,
18.00 Uhr,
Eintritt:
frei
Ort: Gedenkstätte Münchner Platz
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Eröffnung der Ausstellung: Menschen, Politik und jüdisches Leben in
der DDR – Antisemitismus in der DDR, ein Mythos?
Menschen, Politik und jüdisches Leben in der DDR – Antisemitismus in der
DDR, ein Mythos? - ist ein Projekt von drei Jugendlichen im FSJ Politik.
Es beschäftigt sich thematisch mit jüdischem Leben in der DDR. Zu diesem
Thema wird vom 07.06.10-18.06.2010 täglich ab 17.00 Uhr eine Ausstellung
zu jüdischem Leben in der DDR gezeigt. Auf der Grundlage der Ausstellung
finden an sechs Abenden Begleitveranstaltungen statt. Dazu gehören unter
anderem Filmvorführungen, Vorträge und Zeitzeugengespräche.
Die Ausstellung wird durch Dr. Herbert Lappe und Dr. Nora Goldenbogen,
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden und Bildungsreferentin bei
HATiKVA e.V. eröffnet. Im Anschluss wird Dr. Herbert Lappe einen Vortrag
zum Thema: „Jude bleiben - Deutscher werden. 250 Jahre deutsch-jüdische
Geschichte anhand von Dokumenten seiner Familie“ halten.
Veranstaltung des Politischen Jugendrings Dresden e.V.
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08.06.2010
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Dienstag,
16.00 Uhr, Eintritt: 4,00 €, ermäßigt: 2,50 €
Treff: Neuer Israelitischer Friedhof, Fiedlerstraße 3 |
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„Hinter dem Dunkel wartet das Licht - Der Neue Israelitische Friedhof
und seine biographischen Spuren“
Bei der Erfassung des Neuen Israelitischen Friedhofes wurden auch
zahlreiche Biographien jüdischer Künstler entdeckt, die in Dresden
völlig zu Unrecht vergessen sind. Die Nationalsozialisten beendeten eine
beeindruckende Phase jüdisch-künstlerischen Selbstverständnisses. Der
Erinnerung an diese Künstler ist diese Führung gewidmet.
Im Mittelpunkt dieser Führung steht vor allem die Familie Siodmak.
An Curt Siodmak wird am selben Abend im Rahmen der 4. Dresdner
Hörspielnächte mit dem Hörspiel „Der Heiligenschein“ gedacht.
(gemeinsam mit Art.HOUR ; männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung)
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08.06.2010
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Dienstag,
18.00 Uhr, Eintritt: frei
Ort: Gedenkstätte Münchner Platz
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Juden in der DDR - Berichte aus Dresden
Vortrag Dr. Nora Goldenbogen
Frau Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden
und Bildungsreferentin bei HATiKVA e.V., referiert über den Zusammenhang
zwischen Antisemitismus und spätstalinistischen Säuberungswellen in
Sachsen zwischen 1949 und 1953. Außerdem wird sie über Leon Löwenkopf,
den ersten Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Dresden nach der Schoa
und dessen tragisches Schicksal sprechen.
Veranstaltung des PJR Dresden e.V.
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10.06.2010 |
Donnerstag,
19.00 Uhr, Eintritt: 3,00 Euro, ermäßigt: 2,00 Euro
Ort: HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 |
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Wir sind nicht alle gleich … Begegnungen mit Juden unterschiedlicher
Herkunft
Veranstaltung zum Projekt „Pegischa – Obschtschenie – Begegnung“,
moderiert von Susann Dulig, HATiKVA e.V.
Im Rahmen der Veranstaltung wird das Projekt „Pegischa – Obschtschenie –
Begegnung“ vorgestellt. Es befasst sich mit den Biographien von Juden
aus der DDR und Juden aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Durch
die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Wurzeln der Mitglieder
der jüdischen Gemeinden in Deutschland soll deren heutige Entwicklung
besser verstanden werden. Juden mit unterschiedlicher Herkunft werden in
einer Gesprächsrunde von sich berichten.
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14.06.2010 |
Montag,
18.00 Uhr, Eintritt: frei
Ort:
Gedenkstätte
Münchner Platz |
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Kommunismus und Antisemitismus in der DDR
Vortrag mit anschließender Diskussionsrunde von Prof. Dr. Mario Keßler
vom Zentrum für Zeithistorische Forschung zum Verhältnis der KPD zu den
Juden. Unter anderem wird Prof. Keßler über den Lebensweg Paul Merkers
berichten, dessen Biographie eng mit der Geschichte der Juden in der DDR
verbunden war.
Veranstaltung des PJR Dresden e.V.
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16.06.2010
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Mittwoch,
18.00 Uhr, Eintritt: frei
Ort:
Schumann-Bau, HS 251,
Münchner
Platz |
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Neues Deutschland, alter Antisemitismus?
Vortrag mit anschließender Diskussion mit Wolfgang Benz, Professor am
Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Der Vortrag wird
Judenfeindlichkeit in der DDR und deren Auswirkungen bis heute zum Thema
haben.
Veranstaltung des PJR Dresden e.V.
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19.06.2010 -
20.06.2010 |
Sonnabend
und Sonntag, ab 14.00 Uhr
Ort: HATiKVA e.V., Pulsnitzer Straße 10 |
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BRN 2010 - Begegnungen auf der “Jüdischen Gasse”
"Judengasse" - so hieß die Pulsnitzer Straße bis 1861. Heute
erinnert daran noch der Alte Jüdische Friedhof. Auf der heutigen
"Jüdischen Gasse" können die Besucher an Stationen den Jahreskreis der
jüdischen Feste kennenlernen, sich zum religiösen Hintergrund
informieren und einen Eindruck davon gewinnen, wie heute in Dresden
diese Feste gefeiert werden. Jüdische Literatur und Wissenswertes für
Kinder und Erwachsene ist zu erleben. In diesem Jahr haben unsere Gäste
auch wieder die Möglichkeit, typische jüdische Speisen und Getränke zu
probieren.
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20.06.2010 |
Sonntag,
14.00 Uhr bis 17.00 Uhr stündlich, Eintritt: 4,00€, ermäßigt: 2,50 €
Treff: Alter Jüdischer Friedhof, Pulsnitzer Straße 12 |
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Der älteste erhaltene jüdische Friedhof in Sachsen - Geschichte und
Besonderheiten
1751 angelegt und 1869 offiziell geschlossen, liegt er wie ein
verwunschener stiller Platz inmitten der Äußeren Neustadt. Beth Olam,
das ewige Haus, so lautet eine der Bezeichnungen für einen jüdischen
Friedhof. Haben sie die Zeiten tatsächlich überdauert, wie der “alte
Judenfriedhof” an der Pulsnitzer Straße, so sind sie meist einzigartige
kulturhistorische Zeugnisse jüdischen Lebens in der Stadt.
(männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung)
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24.06.2010 -
05.09.2010 |
Ort: Wallpavillon (Zwinger) und Sponsel-Raum des Neuen Grünen Gewölbes
(Residenzschloss)
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Fragmente der Erinnerung. Der Tempel Salomonis im Dresdner Zwinger
- Facetten und Spiegelungen eines barocken Architekturmodells und
eines frühen jüdischen Museums
1732
erwarb August der Starke den „Tempel Salomonis“, eines der wichtigsten
und aufwändigsten Architekturmodelle überhaupt. Das Modell fand seine
Aufstellung im Wallpavillon des Zwingers und bildete zusammen mit einer
Vielzahl von Zeugnissen jüdischen Brauchtums das so genannte „Juden-Cabinet“,
das wahrscheinlich erste jüdische Museum der Welt. Über ein Jahrhundert
galt dies als besondere Dresdner Sehenswürdigkeit, bevor es im 19.
Jahrhundert schließlich aufgelöst wurde.
Die Ausstellung „Fragmente der Erinnerung“ nimmt das
300. Jubiläum des Zwinger-Baubeginns zum Anlass, um an diesen nahezu
vergessenen Aspekt der Geschichte der Dresdner Kunstsammlungen zu
erinnern. Sie findet an zwei Orten statt: Im Sponsel-Raum des Neuen
Grünen Gewölbes werden faszinierende Objekte aus dem einstigen „Juden-Cabinet“
präsentiert, und im Wallpavillon wird eine künstlerische Installation
gezeigt, die von einer 3D-Visualisierung des Tempelmodells ausgeht.
Ergänzende „Erinnerungsstelen“, aufgestellt an ausgewählten Standorten
in- und außerhalb Dresdens, bringen weitere kultur- und
religionsgeschichtliche Aspekte des Tempels zur Sprache.
Eine
Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Zusammenarbeit
mit den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten Sachsen, der
Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und dem Museum für
Hamburgische Geschichte
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27.06.2010 |
Sonntag,
14.00 Uhr , Eintritt: 6,00 € , ermäßigt: 5,00 €
Treff:
Jüdenhof, Freitreppe Verkehrsmuseum |
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Jüdisches Leben im Stadtzentrum
Im Mittelpunkt des Stadtrundganges steht der Besuch der Neuen Synagoge
Dresden. Zuvor suchen wir rund um den Jüdenhof, zwischen Brühlscher
Terrasse und Carolabrücke Plätze auf, die mit dem Leben der Dresdner
Juden vom Mittelalter bis zur Gegenwart verbunden sind.
(Mindestteilnehmerzahl:5)
(gemeinsam mit igeltour - männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung)
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